Schlagzeilen

  • Große Stars, großes Budget: Die Musical-Serie "Smash" dreht sich um das Leben von Marylin Monroe - und begeistert die US-Fernsehzuschauer. Die Glamour-Produktion soll den Sender NBC aus dem Quotenloch holen, nebenbei könnte sie Steven Spielberg einen satten Zusatzverdienst bescheren.

  • Helena Bonham Carters Leistungen sind preisverdächtig. Das fand offenbar auch Queen Elizabeth II. und zeichnete die Schauspielerin nun mit einem Orden aus. Die Verleihung hätte eine höchst würdevolle Angelegenheit werden können - wäre da nicht ein pinkfarbenes Handy gewesen.

  • Alarm in Washington: In Kongressbüros sind Briefe mit verdächtigem Pulver eingegangen. Die Substanz war zwar harmlos, allerdings warnten die unbekannten Absender mehrere Medien des Landes - es seien hundert Sendungen an Politiker unterwegs, zehn davon mit tödlichem Inhalt.

  • Inter Mailand rutscht weiter in die Krise. Im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals verlor das Team von Trainer Claudio Ranieri gegen Olympique Marseille. Bitter für den italienischen Club: Der Treffer fiel in der Nachspielzeit.

  • Brüssel macht ernst: Wegen seines hohen Haushaltsdefizits droht Ungarn als erstem EU-Land der Verlust von Fördergeldern. Die Kommission in Brüssel beschloss die Streichung von knapp einer halben Milliarde Euro - die Regierung von Victor Orbán hat noch eine letzte Chance, die Sanktion abzuwenden.

  • Bittere Niederlage für den FC Bayern: Die Münchner vergaben im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Basel viele gute Chancen und wurden kurz vor Schluss bestraft. Nun steht der deutsche Rekordmeister vor dem frühen Aus in der Königsklasse. Nach dem Spiel lagen die Nerven bei Uli Hoeneß blank.

  • Aufregung im Athener Parlament: Ein griechischer Abgeordneter soll im vergangenen Jahr eine Million Euro ins Ausland transferiert haben. Die Überweisung war zwar offenbar legal, angesichts der desolaten Wirtschaftslage empören sich die Politiker jedoch über die Moral ihres unbekannten Kollegen.

  • Er war mutig, herausfordernd und engagiert: Barney Rosset kämpfte gegen Zensur und brachte mit seinem Verlag Grove Press Werke von Che Guevara, Jean-Paul Sartre und Henry Miller nach Amerika. Jetzt starb der legendäre US-Verleger im Alter von 89 Jahren.

  • Die Assad-Truppen haben offenbar bewusst versucht, in Homs westliche Journalisten zu töten. Das soll aus Mitteilungen der syrischen Armee hervorgehen, die der libanesische Geheimdienst abgefangen haben will. Laut "Daily Telegraph" sollten die Tötungen später als Versehen dargestellt werden.

  • Souverän im Achtelfinale der Europa League: Manchester City hat auch das Rückspiel gegen den FC Porto gewonnen. Der englische Club zeigte gegen den Titelverteidiger eine dominante Vorstellung.

  • Nach 48 Stunden Verhör ist Dominique Strauss-Kahn auf freiem Fuß. Dennoch drohen dem 62-Jährigen in der "Affäre Carlton" ein Ermittlungsverfahren und bis zu sieben Jahre Haft. Es geht um Sex-Partys und die Frage, ob Strauss-Kahn wusste, dass er es mit Prostituierten zu tun hatte.

  • Das ist eine gute Nachricht, wenigstens für die meisten. Entgegen landläufiger Vermutungen sterben Männer nicht aus. Forscher haben jetzt herausgefunden: Das Y-Chromosom, das Männer erst zu Männern macht, ist stabiler als gedacht.

  • Die Schweizer Banken müssen sich auf härtere Regelungen gegen Schwarzgeld einstellen: Die Regierung in Bern schwört den Geschäften mit Steuersündern ab. Ganz freiwillig kam diese Strategie nicht zustande.

  • Das Medienimperium von Rupert Murdoch sieht sich im "News of the World"-Skandal mit einem weiteren Prozess konfrontiert: Cherie Blair, Ehefrau des früheren britischen Premierministers Tony Blair, hat Klage gegen den Konzern eingereicht.

  • Plötzlich Favorit: Präsidentschaftskandidat Rick Santorum liegt in Umfragen deutlich vorn, bei den Vorwahlen in Michigan ist ein Sieg möglich. Doch selbst seiner eigenen Partei ist der Erzkatholik zu rechts - führende Republikaner fürchten eine Niederlage, wenn es im Herbst gegen Obama geht.